Inhalt
Tschechien hat die notwendigen
Änderungen des Wirtschaftssystems nach dem Ende der
Planwirtschaft durch harte Reformen konsequent
umgesetzt.
Deutschland ist als unmittelbarer Nachbar eng mit der
Tschechischen Republik verbunden und ist sowohl wichtigster
Handelspartner als auch größter Investor im östlichen
Nachbarland.
Im Zuge der nunmehr erfolgten Anpassungen des tschechischen
Rechts an den EU-Rechtsbestand als Folge des Beitritts zur
Europäischen Union am 1.5.2004, erhebt sich die Frage nach
der Vorteilhaftigkeit von deutschen Investitionen in der
Tschechischen Republik unter steuerlichen
Gesichtspunkten.
In diesem Buch werden zunächst in einem einleitenden Teil
der Wirtschaftsstandort Tschechien sowie die wesentlichen
Gründe für die Vornahme von Direktinvestitionen in der
Tschechischen Republik vorgestellt. Anschließend folgt die
Darstellung der wesentlichen handels- und steuerrechtlichen
Bestimmungen
unter Einbeziehung der Regelungen des zwischen Deutschland
und der Tschechischen Republik abgeschlossenen
Doppelbesteuerungsabkommens (DBA-Tschechien). Die sich aus
deutscher Sicht bietenden Gestaltungsmöglichkeiten werden
untersucht und miteinander verglichen. Besondere Beachtung
findet die abkommensrechtliche Behandlung tschechischer
Personengesellschaften und Zweigniederlassungen
ausländischer Unternehmen. Die Ergebnisse der Betrachtung
werden systematisch zusammengefasst
dargestellt.