Inhalt
In Slowenien sind die notwendigen
Änderungen des Wirtschaftssystems nach dem Ende der
Planwirtschaft durch harte Reformen konsequent umgesetzt
worden.
Deutschland ist trotz der geographischen Entfernung eng mit
Slowenien verbunden und ist sowohl wichtiger Handelspartner
als auch starker Investor in Slowenien.
Im Zuge der nunmehr erfolgten Anpassungen des slowenischen
Rechts an den EU-Rechtsbestand als
Folge des Beitritts zur Europäischen Union am 1. 5. 2004,
erhebt sich die Frage nach der Vorteilhaftigkeit von
deutschen Investitionen in Slowenien insbesondere unter
steuerlichen Gesichtspunkten.
In diesem Buch werden zunächst in einem einleitenden Teil
der Wirtschaftsstandort Slowenien sowie die wesentlichen
Gründe für die Vornahme von Direktinvestitionen in
Slowenien vorgestellt. Anschließend folgt die Darstellung
der wesentlichen handels- und steuerrechtlichen
Bestimmungen unter Einbeziehung der Regelungen des zwischen
Deutschland und Slowenien fortgeltenden
Doppelbesteuerungsabkommens mit Jugoslawien. Die sich aus
deutscher Sicht bietenden Gestaltungsmöglichkeiten werden
untersucht und miteinander verglichen. Besondere Beachtung
findet die abkommensrechtliche Behandlung slowenischer
Personengesellschaften und Zweigniederlassungen
ausländischer Unternehmen. Die Ergebnisse der Betrachtung
werden systematisch zusammengefasst dargestellt.
Die 2. Auflage berücksichtigt die zum 1.1.2005 in Kraft
getretene umfassende slowenische
Körperschaftsteuerreform.
Über den Autor
Karmen Janezic, Wirtschaftsprüfer
Steuerberater Dr. Christian Huber und Rechtsanwalt
Steuerberater Dr. Wolf Wassermeyer.