Inhalt
Die auf den 1. Januar 1964
festgestellten Einheitswerte bilden seit 1974 die Grundlage
für die Festsetzung der Grundsteuer. Die Rechtsprechung
muss sich aber auch mehr als 35 Jahre nach dem erstmaligen
Anwendungszeitpunkt 1974 noch mit Zweifelsfragen zum
Bewertungsverfahren befassen. Dies gilt insbesondere für
die Frage der Anwendung des Ertragswertverfahrens oder des
Sachwertverfahrens. Jedoch hat das Bundesverfassungsgericht
zuletzt im Februar 2009 die Erhebung der Grundsteuer im
Einklang mit der Verfassung gesehen. Von da wird also kein
Druck auf eine Reform der Gundsteuer ausgeübt.
In das Praktiker-Handbuch Bewertung des Grundvermögens
wurden die seit der Vorauflage neu ergangenen
Verwaltungsanweisungen der Länder und die neueste
Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs und des
Bundesverfassungsgerichts aufgenommen. Damit stellt es
einen umfassenden Überblick über das anzuwendende
Bewertungs- und Grundsteuerrecht sicher.
Es umfasst im Einzelnen:
- die aktuellen Gesetzestexte (Bewertungsgesetz und
Grundsteuergesetz),
- die Durchführungsverordnungen und Richtlinien,
- die entsprechenden Hinweise.
Bei der Erbschaft- und Schenkungsteuer und
Grunderwerbsteuer werden Bedarfswerte der Besteuerung
zugrunde gelegt. Die für ihre Feststellung erforderlichen
Anweisungen der Länder und die dazu ergangene
höchstrichterliche Rechtsprechung sind ebenfalls
enthalten.