Inhalt
Das Werk beantwortet neben den
Grundsatzfragen zur Abwicklung eines Bauvertrages in der
Insolvenz auch die damit verbundenen werkvertraglichen
Detailfragen. Insgesamt wird ein Wertungssystem entwickelt,
das dem Insolvenzverwalter die Erfüllungswahl erleichtert,
ihm schwer kalkulierbare Risiken - gerade im Bereich der
mangelhaften Teilleistung - abnimmt und so die Möglichkeit
der Unternehmensfortführung fördert, ohne die Interessen
des Vertragspartners zu übergehen. Ausgangspunkt sind dabei
die Grundsatzfragen zu §§ 103, 105 InsO, wie die jüngst vom
Bundesgerichtshof neu beantwortete Frage, welche Bedeutung
die Insolvenzeröffnung auf den von beiden Seiten nicht
vollständig erfüllten Vertrag hat. Daran anknüpfend werden
werkvertragliche Detailfragen wie Lösungsrechte,
Aufrechnungsmöglichkeiten sowie Bestand und Reichweite
akzessorischer Sicherheiten praxisnah anhand der
unterschiedlichen Abwicklungslagen des Bauvertrages in der
Insolvenz des Auftraggebers und des Auftragnehmers
beantwortet. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Abwicklung
des teilweise erfüllten Bauvertrages in der Insolvenz des
Auftragnehmers; im Speziellen auf der Behandlung
mangelhafter Teilleistungen.